Wir haben die Antworten

Hier finden Sie Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um unsere Anlageprodukte.

Festgeld ist eine sichere Geldanlage, bei der Sie einen bestimmten Betrag für eine feste Laufzeit zu einem garantierten Zinssatz anlegen. Am Ende der Laufzeit erhalten Sie Ihr Kapital plus die erwirtschafteten Zinsen zurück.

Ihre Einlagen sind durch die gesetzliche Einlagensicherung des jeweiligen EU-Landes bis zu 100.000 € pro Kunde und Bank geschützt. Dies bietet Ihnen ein Höchstmaß an Sicherheit.

Nein, in der Regel ist ein Zugriff auf das Geld während der vereinbarten Laufzeit nicht möglich. Diese feste Bindung ist der Grund, warum Banken im Gegenzug höhere Zinsen als bei flexiblen Anlagen wie Tagesgeld anbieten können.

Am Ende der Laufzeit wird Ihnen der Anlagebetrag inklusive der Zinsen auf Ihr Referenzkonto ausgezahlt. Je nach Angebot können Sie das Geld auch zu neuen Konditionen wieder anlegen (Prolongation).

Die Laufzeiten für Festgeld variieren je nach Bank und Angebot. Üblich sind Zeiträume von 6 Monaten bis zu 10 Jahren. Längere Laufzeiten werden oft mit höheren Zinssätzen belohnt.


Ja, die meisten Banken fordern eine Mindesteinlage. Diese kann je nach Institut stark variieren und liegt oft zwischen 1.000 € und 10.000 €. Die genauen Beträge finden Sie in unserem Vergleich.


Nein, der Zinssatz wird bei Vertragsabschluss für die gesamte Laufzeit festgeschrieben. Das schützt Sie vor Zinsschwankungen und macht Ihre Erträge zu 100 % planbar.


Nein, die Eröffnung und Führung eines Festgeldkontos ist bei den von uns vermittelten Banken in der Regel kostenlos. Es gibt keine versteckten Gebühren.

Flexgeld ist eine Mischung aus Festgeld und Tagesgeld. Es bietet die Sicherheit einer festen Laufzeit, aber mit einem variablen oder gestaffelten Zinssatz, der es Ihnen ermöglicht, von steigenden Marktzinsen zu profitieren.


Genau wie bei Fest- und Tagesgeld sind Ihre Einlagen durch die gesetzliche Einlagensicherung des jeweiligen EU-Landes bis zu 100.000 € pro Kunde und Bank vollständig geschützt.

Das hängt vom jeweiligen Produkt ab. Bei einem Stufenzins-Modell steigt der Zins in vorher festgelegten Schritten. Bei anderen Modellen ist der Zins an einen Referenzzinssatz (z.B. den EURIBOR) gekoppelt und wird in regelmäßigen Abständen angepasst.

In der Regel ist, wie beim Festgeld, ein vorzeitiger Zugriff auf das Kapital nicht vorgesehen. Die Flexibilität bezieht sich primär auf die Verzinsung, nicht auf die Verfügbarkeit des Geldes.

Flexgeld ist ideal für Sparer, die von potenziell steigenden Zinsen profitieren möchten, ohne das Risiko von Kursschwankungen einzugehen. Es ist eine gute Wahl, wenn Sie eine höhere Rendite als beim Tagesgeld anstreben, sich aber nicht auf einen festen Zinssatz für eine lange Laufzeit festlegen wollen.


Der Hauptunterschied ist der Zinssatz. Beim Festgeld ist er für die gesamte Laufzeit fix. Beim Flexgeld ist er variabel oder steigt in Stufen an, was Ihnen die Chance auf höhere Erträge in einem Umfeld steigender Zinsen gibt.

Bei Stufenzins-Angeboten ist ein Sinken ausgeschlossen, da die Zinstreppe nur nach oben führt. Bei an einen Referenzzins gekoppelten Modellen kann der Zins theoretisch auch fallen, oft gibt es aber eine Zinsuntergrenze.

Nein, die Eröffnung und Führung eines Flexgeld-Kontos ist bei den von uns vermittelten Banken in der Regel kostenlos. Es gibt keine versteckten Gebühren.

Tagesgeld ist eine flexible Sparform, bei der Ihr Geld auf einem verzinsten Konto liegt. Sie können jederzeit Geld einzahlen oder abheben, ohne Kündigungsfristen oder feste Laufzeiten. Es ist ideal, um eine Liquiditätsreserve aufzubauen.

Ihre Einlagen sind durch die gesetzliche Einlagensicherung des jeweiligen EU-Landes bis zu 100.000 € pro Kunde und Bank geschützt. Dies bietet Ihnen ein Höchstmaß an Sicherheit.

Sie können täglich über Ihr gesamtes Guthaben verfügen. Überweisungen auf Ihr Referenzkonto (meist Ihr Girokonto) dauern in der Regel einen Bankarbeitstag. Es sei denn, es ist eine vertragliche Haltefrist vereinbart.

Ja, die Zinsen für Tagesgeld sind variabel und können von der Bank an die aktuelle Marktlage angepasst werden. Das bedeutet, Sie können von Zinserhöhungen profitieren, müssen aber auch mit möglichen Senkungen rechnen.

Das variiert je nach Bank. Viele Angebote haben keine Mindesteinlage. Manchmal gelten die beworbenen Top-Zinsen nur bis zu einem bestimmten Höchstbetrag. Details dazu finden Sie in unserem Vergleich.

Ein Tagesgeldkonto ist ein reines Sparkonto. Sie können damit keine Rechnungen bezahlen oder Lastschriften einziehen lassen. Es dient ausschließlich zum Parken und Vermehren von Geld, das Sie nicht im täglichen Zahlungsverkehr benötigen, aber dennoch schnell verfügbar haben möchten.


Die Zinsgutschrift erfolgt je nach Bank monatlich, vierteljährlich oder jährlich direkt auf Ihr Tagesgeldkonto. Eine häufige Gutschrift führt zu einem Zinseszinseffekt, der Ihre Rendite leicht erhöht.

Nein, die Eröffnung und Führung eines Tagesgeldkontos ist bei den von uns vermittelten Banken in der Regel vollständig kostenlos.


Eine Anleihe ist ein Wertpapier, mit dem Sie einem Herausgeber (z.B. einem Staat oder Unternehmen) für eine bestimmte Zeit Geld leihen. Im Gegenzug erhalten Sie regelmäßige Zinszahlungen (Kupons) und am Ende der Laufzeit Ihr investiertes Kapital (den Nennwert) zurück.

Die Sicherheit hängt stark von der Bonität (Kreditwürdigkeit) des Emittenten ab. Staatsanleihen von stabilen Industrienationen gelten als sehr sicher. Unternehmensanleihen haben ein höheres Risiko, bieten dafür aber oft auch höhere Zinsen. Wir konzentrieren uns auf Emittenten mit hoher Bonität.

Staatsanleihen werden von Regierungen ausgegeben und sind in der Regel sehr sicher. Unternehmensanleihen werden von Firmen ausgegeben, um Kapital zu beschaffen. Sie bieten meist höhere Renditen, bergen aber auch ein höheres, vom Unternehmenserfolg abhängiges Risiko.

Ja, die meisten Anleihen können an der Börse gehandelt und somit vor dem Ende der Laufzeit verkauft werden. Der Verkaufspreis (Kurs) kann jedoch vom ursprünglichen Kaufpreis abweichen und hängt von der aktuellen Marktlage und den Zinsen ab.

Der Kurs ist der Preis, zu dem eine Anleihe an der Börse gehandelt wird. Er wird in Prozent des Nennwerts angegeben. Ein Kurs von 102 % bedeutet, dass die Anleihe teurer ist als ihr Nennwert. Ein Kurs unter 100 % (Abschlag) bedeutet, sie ist günstiger.

Wenn die allgemeinen Marktzinsen steigen, verlieren bestehende Anleihen mit niedrigeren festen Zinsen an Wert (ihr Kurs fällt). Umgekehrt steigt ihr Wert, wenn die Marktzinsen fallen. Dieses Risiko betrifft Sie vor allem, wenn Sie die Anleihe vor Laufzeitende verkaufen möchten.

Sie verdienen Geld durch die regelmäßigen Zinszahlungen (Kupons). Zusätzlich können Sie einen Kursgewinn erzielen, wenn Sie die Anleihe zu einem höheren Kurs verkaufen, als Sie sie gekauft haben, oder wenn Sie eine Anleihe mit Abschlag (unter 100 %) bis zum Ende halten und den vollen Nennwert zurückerhalten.

Ja, beim Kauf und Verkauf von Anleihen über eine Börse fallen in der Regel Transaktionsgebühren an. Die Höhe dieser Gebühren hängt von Ihrer Bank oder Ihrem Broker ab. Wir informieren Sie vor jeder Transaktion transparent über alle anfallenden Kosten.

Eine Aktie ist ein Wertpapier, das einen Anteil am Eigenkapital eines Unternehmens verbrieft. Als Aktionär sind Sie Miteigentümer des Unternehmens und haben Anspruch auf einen Teil des Gewinns (Dividende) sowie ein Stimmrecht auf der Hauptversammlung.

Es gibt zwei Wege: durch Kursgewinne (Sie verkaufen die Aktie teurer, als Sie sie gekauft haben) und durch Dividenden (regelmäßige Gewinnausschüttungen des Unternehmens an die Aktionäre).

Das Hauptrisiko sind Kursschwankungen (Volatilität). Der Wert einer Aktie kann stark schwanken und auch fallen. Im schlimmsten Fall, bei einer Insolvenz des Unternehmens, kann es zu einem Totalverlust des investierten Kapitals kommen. Eine breite Streuung (Diversifikation) hilft, dieses Risiko zu reduzieren.

Aktien sind eine langfristige Geldanlage. Um kurzfristige Schwankungen auszugleichen und vom langfristigen Wachstum der Wirtschaft zu profitieren, wird ein Anlagehorizont von mindestens 5, besser aber 10 bis 15 Jahren oder länger empfohlen.

Eine Dividende ist eine Gewinnausschüttung eines Unternehmens an seine Aktionäre. Sie ist eine Möglichkeit, Anleger am Erfolg des Unternehmens zu beteiligen und stellt eine Form von passivem Einkommen dar.


Ein Branchen-Portfolio ermöglicht es Ihnen, gezielt auf das Wachstumspotenzial eines bestimmten Wirtschaftssektors zu setzen, von dem Sie überzeugt sind. Statt in den breiten Markt zu investieren, konzentrieren Sie Ihr Kapital auf einen Bereich mit potenziell überdurchschnittlichen Chancen, wie z.B. künstliche Intelligenz oder grüne Technologien.

Nein. Dank Aktiensparplänen können Sie bereits mit kleinen monatlichen Beträgen (z.B. ab 25 € oder 50 €) langfristig ein Vermögen am Aktienmarkt aufbauen. Sie müssen also nicht reich sein, um mit dem Investieren zu beginnen.

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